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Das Krankenhaus Stadthagen ist im Jahr 1933 als Stiftung errichtet und zunächst unter dem Namen "Evangelisches Krankenhaus Stadthagen" geführt worden. Damit verbunden war ein Neubau mit 60 Betten.
Die Stiftung schloss danach einen Vertrag mit dem Mutterhaus "Salem" über den Betrieb und die Verwaltung des Krankenhauses. In diesem Vertrag wurde eine Laufzeit von 30 Jahren vereinbart.
Bereits im Februar 1940 wurde die Stiftung aufgegeben. Ihre Zuständigkeit übernahm der Kreis und die Stadt Stadthagen je zur ideellen Hälfte.
In den Jahren 1951 und 1952 wurde das Krankenhaus erstmalig mit einem Kostenaufwand von 440.000 Mark erweitert. Danach standen 70 Betten zusätzlich zur Verfügung.
Mit der Verlegung der Infektionsstation in eine "Baracke" sowie aufgrund weiterer organisatorischer Maßnahmen - zum Beispiel der Auflösung von Tagesräumen - waren für das Krankenhaus insgesamt 196 Planbetten ausgewiesen.
Das Mutterhaus "Salem" musste jedoch das Vertragsverhältnis zum Ende des Jahres 1959 kündigen, weil die Bewirtschaftung infolge Schwesternmangels nicht mehr möglich war. Deshalb bildeten der Kreis und die Stadt Stadthagen den Zweckverband "Krankenhaus Stadthagen".
Da die Stadt Stadthagen aus finanziellen Gründen am 31. Dezember 1961 aus dem Zweckverband ausschied, ging die alleinige Trägerschaft am 01. Januar 1962 auf den damaligen Landkreis Schaumburg-Lippe über.
Die fortschreitende medizinische Entwicklung, verbunden mit verbesserten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, sowie die gewachsenen Ansprüche der Patienten machten einen weiteren Erweiterungsbau unumgänglich.
Insbesondere die vorhandenen Operations- und Funktionsräume genügten nicht mehr den Anforderungen eines 196-Betten-Hauses. Die Räume waren klein und teilweise sehr veraltet.
Darüber hinaus war es zwingend notwendig, dem Krankenhaus auch eine gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung anzugliedern.
Dieser Schritt erfolgte damals, da die Anzahl der Hausentbindungen stark abnahm und eine Privatklinik fortlaufend Entbindungen an andere Häuser abgeben musste.
Der Kreistag beschloss daher im April 1962, einen Erweiterungsbau zu errichten. Im Rahmen dieser Maßnahmen wurden unter anderem auch die Küche, die Wäscherei und die Bäderabteilung modernisiert. Weiterhin wurde aber auch die Baracke für infektiöse Patienten abgerissen und dem Haupthaus eine neue Infektionsabteilung angegliedert.
Einschließlich der neu eingerichteten gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung verfügte das Krankenhaus anschließend über 251 Planbetten.
Im Mai 1986 wurde der Grundstein für einen neuen Bettentrakt der Inneren Abteilung sowie für die Intensiv- und Endoskopie-Abteilung gelegt.
Im zweiten Bauabschnitt wurden die Gynäkologie und verschiedene Funktionsbereiche (Zentralaufnahme, Ambulanz, Physikalische Therapie und Bewegungsbad) sowie der Eingangsbereich und die Röntgenabteilung saniert.
Zum Abschluss wurde im dritten Bauabschnitt die OP-Abteilung umgebaut.
Damit endete nach zwölfjähriger Bautätigkeit die umfassende Krankenhaus-Sanierung.
Mit einem Kostenaufwand in Höhe von 43 Millionen Mark wurde das Kreiskrankenhaus baulich neu gestaltet und renoviert sowie hinsichtlich der medizintechnischen Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht.
(Quelle: www.kkh-stadthagen.de)
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